Rechter Hass und christliche Werte
Shownotes
Die Entwicklungen in den USA sind schon seit geraumer Zeit verstörend - oft gelten sie auch in Deutschland als Vorboten für etwas, das in Deutschland auch passieren könnte. Ein Phänomen: rechtsextremes Gedankengut, das versucht, das eigene menschenfeindliche Weltbild religiös-ideologisch aufzuladen.
Eine Vordenkerin der Neuen Rechten besucht eine christliche Konferenz und schreibt einen launigen Artikel, in dem sie sagt: "Genau meine Werte" würden hier gelebt.
Von der Vereinnahmung durch rechtsextrem-gesinnte Menschen sollten sich Christ*innen stetig differenzieren - einmal reicht nicht, finden wir - und widmen diese Kurzfolge der Thematik: Glaube ohne Hass - wir schützen wir uns vor der Vereinnahmung christlicher Werte durch rechtsextreme Schmeicheleien.
Und hier das Zitat und der Kontext, welche wir im Podcast paraphrasiert haben: Am 10. Mai 1953 sagte Erich Kästner in seiner Rede anlässlich des Gedenkens am 20. Jahrestag der Bücherverbrennung durch die Faschisten, folgende Worte:
"Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens 1928 bekämpft werden müssen. Später war es zu spät. Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird. Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist. Man muss den rollenden Schneeball zertreten. Die Lawine hält keiner mehr auf. Sie ruht erst, wenn sie alles unter sich begraben hat."
Im Folgehype empfiehlt Storytelling-Experte Thomas Pyczak den "Coffeebreak"-Podcast für verschiedene Sprachen.
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